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- 2.5.2010: Ist Ihr Glas Wasser halb voll oder halb leer?
- 1.5.2010: Das Arbeitsverhalten bestimmt das Arbeitsergebnis
- 14.3.2010: Enttäuschungen managen
- 28.2.2010: Sorgfalt bei Bewerbungen zahlt sich aus
- 5.5.2009: Coaching – weil das Leben einmalig ist!
- 1.5.2009: Fachkarrieren bei T-Systems
- 26.4.2009: Personalberatungen helfen den richtigen Job zu finden
- 22.3.2009: Die Menschen in der IT-Branche sind anders.
- 15.3.2009: Kurzprofil: So sprechen Experten Personaler an
- 7.3.2009: Gehaltsverhandlungen: Aktiv werden zum richtigen Zeitpunkt
Archiv der Kategorie Überlebensstrategien
Enttäuschungen managen
14.3.2010 von Tomas Bohinc.
Enttäuschungen verkraften Endlich hat man die begehrte Stelle. Doch dann stellt sich heraus, dass alles anders ist als man sich vorgestellt hat. Man ist Ent-täuscht. Enttäuschungen entstehen, wenn die eigenen Vorstellungen von der Wirklichkeit abweichen. Die Folge ist, man ist frustriert, mürrisch und unmotiviert. Jedoch macht diese Haltung alles noch viel schlimmer.
Wann entstehen Enttäuschungen im Job?
Eine der großen Enttäuschungen ist immer, wenn man sich Hoffnungen auf eine Stelle gemacht hat, die dann ein anderer bekommt. Warum sich anstrengen, wenn der Erfolg ausbleibt? Diese Frage kommt unwillkürlich auf.
Enttäuschungen entstehen auch, wenn die Stelle, auf die man sich beworben hat, nicht das hält was sie verspricht. Die Arbeit nicht anspruchsvoll genug, die Kollegen nicht so nett wie die „Alten“ und die versprochenen Weiterbildungen nicht gewährt werden. War der Wechsel dann doch eine falsche Entscheidung?
Leistung soll sich lohnen. Doch was ist, wenn dies nicht eintritt. Eine versprochene Gehaltserhöhung nicht gewährt wird, eine Fortbildung nicht besucht werden kann oder der Urlaub zum gewünschten Termin gestrichen wird. Und das obwohl man sich anstrengt und auch mal eine Sonderaufgabe übernimmt. Warum soll ich mehr machen als nötig? Auch dies ist in dieser Situation eine berechtigte Frage.
Was auch der Grund für die Enttäuschung ist, die schlechteste Reaktion darauf ist, sich in die Schmollecke zu begeben. Sie brauchen in dieser Situation eine Strategie, die Sie wieder auf Erfolgskurs bringt. Hier gibt es kein Patentrezept aber einige Fragen, die Sie sich stellen sollten.
- Worüber bin ich so enttäuscht?
- Was habe ich aus der Sicht meines Chefs nicht erfüllt?
- Welche Kompetenzen fehlen mir?
- Wie kann ich diese erwerben? Was kann ich verändern?
- Was kann ich nicht verändern?
- Wie kann ich meine Stärken ins Spiel bringen?
- Mit wem kann ich über eine Verbesserung meiner Lage sprechen?
- Welchen persönlichen Ausgleich kann ich mir für meinen Frust schaffen?
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Professionelles Handeln bei unprofessionellen
7.12.2008 von Tomas Bohinc.
Führungskräfte sollten professionell führen. Aber was ist, wenn Sie dies nicht tun? Sie ärgern sich, weil Ihre Führungskraft Sie nicht in Entscheidungen einbindet, von denen Sie betroffen sind, Aufträge unklar erteilt, Sie bei guten Leistungen nicht lobt und auch nicht über Ihre berufliche Zukunft mit Ihnen spricht?
So unprofessionell, wie die Führungskräfte in diesen Situationen sind, so unprofessionell reagieren auch Mitarbeiter darauf. Ihre Haltung ist: Mein Chef wird dafür bezahlt, dass er mich führt, und ich erwarte von ihm dass er dies tut. Aber was, wenn er es nicht tut? Ziehen Sie sich in den Schmollwinkel zurück und lästern bei anderen Mitarbeitern über Ihren Chef?
Dies hilft Ihrem Chef nicht, aber vor allem auch Ihnen nicht. Drehen Sie den Spieß um und handeln Sie professionell!
- Fragen Sie Ihren Chef nach den Informationen, die er Ihnen nicht von sich aus gibt. Vielleicht nimmt er gar nicht wahr, dass seine Mitarbeiter mehr Informationen brauchen.
- Setzen Sie sich geistig auf den Stuhl ihres Chefs. Fragen Sie sich: „In welchen Zwängen ist er?“ „Wie würde ich in seiner Situation handeln?“ Damit können Sie verstehen, warum er so handelt, wie er es tut. Überlegen Sie sich, wie Sie ihn ungefragt unterstützen können. So machen Sie ihn erfolgreich und Sie haben einen ersten Ansatzpunkt, um auf sein Verhalten einzuwirken.
- Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Chef und sagen Sie ihm, was Sie stört. Formulieren Sie, das was Sie stört persönlich. Sagen Sie was Sie wahrnehmen, wie es auf Sie wirkt und welche Schlüsse Sie ziehen. Jetzt sollte Ihr Chef zumindest betroffen sein, nachdenken und versuchen, sich zu ändern.
- Machen Sie eine Radikalkur, wenn alles nichts hilft. Love it, change it or leave it. Wenn alle Versuche scheitern, das Verhalten Ihres Chefs zu verändern, dann sollten Sie sich einen neuen suchen.
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