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Woher kommt das Wort Karriere?

Sonntag, März 9th, 2008

Fragt man nach der Herkunft des Wortes Karriere, so gibt es drei unterschiedliche Antworten, die nach Rudolf Wachter, Professor an der Universität Basel, jedoch alle nicht stichhaltig sind:

  • Lothar E. Kaiser führt „Karriere“ auf lateinisch „carraria“, den Fahrweg und „carrus“, die Karre zurück. Karriere machen bedeutet dann danach, dass man sich vor eine Karren spannen lässt.
  • Egon P. S. Zehnder leitet den Begriff aus dem ursprünglichen französischen Wort „garrière“ , der schnellsten Gangart eines Pferdes, ab. Danach bedeutet Karriere, so viel wie auf dem schnellsten Weg ans Ziel kommen.
  • Pater Albert Ziegler führt den Begriff auf das Italienische „carriera“ zurück. Dies bedeutet „Rennbahn“ und „Galopp“ und er schließt daraus, dass Karriere einen schnellen und erfolgreichen Aufstieg bedeutet.

Nach Professor Rudolf Wachter, Professor an der Universität Basel sind alle drei Herleitungen falsch. Er leitet das Wort ebenfalls aus dem Lateinischen „carrus“ und dem mittellateinischen „carraria„ ab. Er überträgt das Wort jedoch auf den „Fahrweg“ und im übertragenen Sinne auf den „Lebensweg“. Und somit ist Karriere der „berufliche Lebensweg„- Eine Bedeutung, welche das englischen Wort „carrer“ schon immer hat. 

Rudolf Wachters ausführliche Ableitung des Karrierebegriffs finden sie hier:
http://www.kzu.ch/fach/as/aktuell/1999/carrus/karriere.htm

Was ist Karriere?

Donnerstag, Februar 28th, 2008

Auf diese Frage geben Persönlichenkeiten aus Kunst und Politik antwort. In den folgenden Zitaten habe ich diese Antworten zusammengestellt:

  • „Am besten macht man Karriere, wenn man für jemanden arbeitet, der Karriere macht.“ – Marion S. Kellogg
  • „Am sichersten macht man Karriere, wenn man anderen den Eindruck vermittelt, es sei für sie von Nutzen, einem zu helfen.“ – Jean de La Bruyère
  • „Bei Karrieren ist es wie mit Raketen, sie heben nicht immer rechtzeitig ab. Der Trick dabei ist, immer den Motor laufen zu lassen.“ – Gary Sinise
  • „Der Unterschied zwischen einem Arbeitsplatz und einer Karriere besteht in mindestens zwanzig Stunden in der Woche.“ – Unbekannter Autor
  • „Es gibt zwei Möglichkeiten, Karriere zu machen: Entweder leistet man wirklich etwas, oder man behauptet, etwas zu leisten. Ich rate zur ersten Methode, denn hier ist die Konkurrenz bei weitem nicht so groß.“ – Danny Kaye
  • „Ganz kühl betrachtet ist die Karriere als ein Phänomen zu betrachten, das mehr mit Geben als mit Nehmen zu tun hat.“ – Dieter Hildebrandt,