Archive for the ‘Networking’ Category

Geben Sie sich ein Profil im Netz

Samstag, April 5th, 2008

Das Web 2.0 bietet viele Möglichkeiten zum Selbstmarketing und damit auch, dass Sie als Person sichtbar werden. Viele Plattformen präsentieren Ihre Mitglieder mit deren Profil. Un dies ist Ihre Visitenkarte im Netz. Mit diesem wecken Sie Interesse für sich. Durch das Profil sollten Sie für andere sympathisch wirken und durch interessante Details auf sich aufmerksam machen. Je mehr Anknüpfungspunkte es für andere Netzwerkteilnehmer enthält, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass darüber ein Kontakt zustande kommt.

Antworten auf die folgenden Fragen können Ihnen helfen ein attraktives Profil zu erstellen:

  • Mit welchen beruflichen Themen und Erfahrungen möchte ich mich den anderen Netzwerkteilnehmer präsentieren?
  • Welches sind die für Andere im Netzwerk interessanten Erfahrungen, Kenntnisse und Kontaktmöglichkeiten?
  • Was unterscheidet mich von anderen Fachexperten und macht mich und meine Kenntnisse dadurch interessant?
  • Welche konkreten Angebote an Wissen, Erfahrungen und Hilfsmitteln kann ich machen?
  • Welche Informationen suche ich, über welche Erfahrungen möchte ich mich austauschen?
  • Was möchte ich lieber in den Hintergrund stellen oder gar nicht veröffentlichen?

Eine persönliche Note in Texten schafft Beziehungen

Donnerstag, März 27th, 2008

Networking findet immer weniger durch einen persönlichen Austausch statt. An die Stelle eines  persönlichen Austauschs sind E-Mails, Forenbeiträge und Kommentare in Blogs getreten. Die Art und Weise, wie Sie hier schreiben wird auch ein Teil Ihrer Persönlichkeit deutlich. Sehen Sie sich Ihre Texte an und stellen sich die Frage: Welches Bild kommt dem Leser in den Kopf wenn er den Text sieht und liest? Ist das das Bild, das Sie von sich vermitteln wollen.

Einen guten Eindruck hinterlassen Ihre Texte immer dann, wenn sie nach den folgenden Regeln gestaltet sind:

Erstens: Die Leser der Nachrichten und der Forenbeiträge müssen den Inhalt schnell erfassen können. Dies gelingt umso besser, wenn die Sätze einfach formuliert sind. Die Satzkonstruktionen sollten einfach sein und nicht aus verschachtelten Sätzen bestehen. Verwenden Sie lieber kurz Sätze, bei denen die Satzkonstruktion wechselt, als lange Sätze, die immer den gleichen Satzbau haben.

Zweitens: Durch das Internet haben sich die Lesegewohnheiten verändert. Am Bildschirm werden kurze Texte, deren Anliegen man sofort erkennt besser aufgenommen. Bringen Sie Ihr Anliegen und Ihre Botschaft auf den Punkt. Dies gilt vor allem, wenn Sie eine Information weitergeben, eine Information erhalten wollen, eine Meinung kundtun, oder den Netzwerkpartner einladen oder auffordern.

Drittens: Texte lassen sich besser lesen, wenn sie eine klare optische Struktur haben und sprachliche Gliederungssignale wie Aufzählungszeichen enthalten. Machen Sie die Gliederung im Text durch Einrückungen, Aufzählungszeichen oder Hervorhebungen sichtbar. Es ist besser, die Informationen in kleinen Einheiten aufzuteilen, die in eine Struktur haben, als lange Absätze zu schreiben.

Viertens: Neben der Information, zeigt sich in Kleinigkeiten auch immer die Person des Schreibers. Netzwerken ist kein nüchterner Informationsaustausch, sondern auch der Aufbau von Beziehungen. Ihre Beziehung zum Netzwerkpartner drücken Sie durch die Form der Anrede, den Schluss und kleine, eigentlich nicht zum Inhalt der Nachricht gehörende, Dinge aus.

Adressen von Networkingplattformen finden Sie auf der Internetseite zu meinem Buch: Karriere machen ohne Chef zu sein.

Networking: Der Wissenspool des Fachexperten

Montag, Februar 25th, 2008

Nichts ist wichtiger für einen Experten als sein Wissen. Je höher Experten jedoch die Karriereleiter hinaufklettern, umso weniger können Sie sich Wissen in Lehrgängen und Seminaren aneignen. Vor allem dann nicht, wenn es um praxisbezogene Erfahrungen geht. Wie machen es andere Unternehmen, welche Erfahrungen hat jemand mit dem Tool xyz gemacht oder wo bekomme ich Daten für meine Untersuchung. Dies sind Fragen, auf die Sie vielleicht auch schon Antworten gesucht haben.. Networking hilft Ihnen eine persönlichen Wissenspool aufzubauen. Auf diesen können Sie zurückgreifen, wenn Sie einen Tipp, Rat oder Hilfe brauchen. Networking funktioniert aber nur dann, wenn Sie sich an die ungeschriebenen Regeln halten.

Die zehn wichtigsten davon sind:

  • Halten Sie sich an die guten Manieren. Dazu gehört Höflichkeit, Zuvorkommen und für die Gelegenheit passendes Verhalten.
  • Seien Sie Aufmerksam. Denken Sie immer für den anderen mit. Respektieren sie die anderen so, wie Sie auch erwarten, respektiert zu werden. Wenn Sie sich beim Networking wohl fühlen, wird sich dieses Gefühl auch auf ihre Partner übertragen.
  • Pflegen sie ihre Kontakte kontinuierlich. Versprechen Sie nur dann etwas, wenn sie es auch einhalten können. Wer einmal etwas zugesagt hat, sollte sich auch daran halten. Dazu gehört auch Pünktlichkeit. Vereinbaren sie deshalb auch nur Termine, die sie auch einhalten können.
  • Erweisen Sie den anderen Gefälligkeiten. Kleine Gefälligkeiten erhalten den Kontakt. Damit zeigen sie, dass Sie an andere denken. Das Geben und Nehmen in einem Netzwerk fängt immer mit dem Geben an.
  • Beurteilen Sie nicht das Verhalten Anderer. Berichten Sie positives über andere, über Dinge dies diese getan haben. Kritik an anderen ist in einem Netzwerk tabu. Diese bringt Sie schnell in den Ruf, dass man ihnen nichts anvertrauen kann und man wird zu Ihnen auf Abstand gehen.
  • Nutzen sie die Beziehungen nicht zu ihrem Vorteil aus. Wenn andere merken, dass sie Networking nur zu ihrem Nutzen betreiben, werden sie den Kontakt abbrechen.
  • Seien Sie aktiv. Kontakte im Netz entstehen nicht von alleine. Sie müssen diese aktiv herbeiführen. Auch Kontakte pflegen sich nicht von alleine. Denken Sie immer daran, dass das Netzwerk von der Energie lebt, die Sie hineingeben.
  • Suchen Sie Gemeinsamkeiten. Das Verbindende Element in einem Netzwerk sind die Gemeinsamkeiten der Netzwerkpartner. Je mehr sie davon haben, umso stabiler wird das Netzwerk.