Archive for the ‘Bewerbungstipps’ Category

Bewerbertrainings & Co – Alles, was Sie über Ihre Bewerbung wissen müssen.

Sonntag, Juni 28th, 2015

„Klappern gehört zum Handwerk“ Im Mittelalter bedeutete dies, dass Handwerker mit einer Klapper ihre Dienstleistungen anpriesen. Schon damals genügte es nicht, alleine ein guter Handwerker zu sein! Dies gilt erst recht heute. Wer nach einem Bewerbungsgespräch das Feedback bekommt, dass er sich nicht gut verkauft hätte, hat sich darauf verlassen, dass alleine seine Leistung zählt, die er in Zeugnissen nachgewiesen hat. Gerade bei einer Bewerbung kommt es darauf an, seine Leistungen in ein gutes Licht zu rücken. Nicht nur, weil sich dadurch eine Bewerber von anderen Bewerbern unterscheiden kann, sondern vor allem auch, weil Arbeitgeber von Ihren Mitarbeitern erwarten, dass Sie ein Unternehmen repräsentieren können. Und wer sich selbst nicht verkaufen kann, wird diese auch nicht für das Unternehmen tun können, dem er dann angehört.

Verkaufen bei einer Bewerbung, heißt nicht, seine Kompetenz wie ein Marktschreier anzubieten oder gar Dinge zu behaupten, die man eigentlich nicht kann. Verkaufen heißt hier, die Kompetenzen herauszustellen, die für die ausgeschriebene Stelle wichtig sind. Somit ist jeder in einem Bewerbungsverfahren eine Verkäufer seiner selbst. Und wie jeder gute Verkäufer sollte er die Regeln kennen, nach denen ein Bewerbungsverfahren abläuft. Um sich für ein Bewerbungsverfahren fit zu machen gibt die die folgenden Möglichkeiten:

Internet:

Informationen aus dem Internet sine eine erste Informationsquelle. Wer in den Blogs und Portalen stöbert findet eine Menge Tipps und Hilfen für die Bewerbung. Erste Quellen für einen Einstieg in die Internetrecherche sind:

Bücher:

Bücher haben zum Vergleich einer Suche im Internet den Vorteil, dass man sich mit ihnen systematisch mit dem Themen auseinandersetzen kann. Der Buchmarkt zum Thema Bewerbung ist jedoch ziemlich unübersichtlich. Eine Suchanfrage unter diesem Stichwort lieferte am 28.6.2015 etwa 900 Titel bei Amazon. Neben allgemeinen Büchern zur Bewerbung gibt es auch spezielle zu Fragen in der Bewerbung, zu Assesmentcenter und Bücher für Bewerber unterschiedlicher Berufsgruppen. Um die richtige Entscheidung für ein Buch zu treffen, kann man nach Bewertungen und Rezensionen im Internet recherchieren.

Eine kleine nicht repräsentative Auswahl habe ich hier zusammengestellt:

Kostenlose Online Trainings

Online Trainings sind eine kostengünstige Alternative zu Bewerbertrainings. Sie bereiten im Gegensatz zu Büchern das Thema interaktiv auf. Die beiden folgenden Trainings werden kostenlos angeboten:

Bewerbertrainings

Der Vorteil eines Bewerbertrainings ist, dass die Teilnehmer Bewerbungssituationen üben. Je interaktiver diese Trainings sind, umso höher ist der Nutzen für den Teilnehmer.

Bewerberbertrainings, die von Trainingsanbieter durchgeführt werden, können schon bis zu 1000 € kosten. Auch Volkshochschulen bieten Bewerbertrainings an. Diese sind dann wesentlich günstiger.

Bei der Auswahl eines Trainingsinstitutes spielen folgende Fragen eine Rolle:

  • Was darf das Training maximal Kosten?
  • Muss der Trainingsanbieter in der Nähe sein?
  • Welche Themen bietet das Training?
  • Wie hoch ist der interaktive Anteil?
  • Welche Referenzen hat der Anbieter?

Sorgfalt bei Bewerbungen zahlt sich aus

Sonntag, Februar 28th, 2010

Warum bekomme ich immer Absagen? Diese Frage stellt sich oft Bewerber, die eine Bewerbung nach der anderen schreiben, aber niemals zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Eine Studie zeigt, dass Personaler jede Bewerbung unter ganz formalen Gesichtspunkten unter die Lupe nehmen. Dann werden alle Bewerbungen aussortiert, welche den formalen Ansprüchen nicht genügen. Wenn Sie auf die folgenden Punkte achten, steigt die Chance, dass Ihre Bewerbung diese Hürde nimmt.

  • Achten Sie auf die Schreibweise des Unternehmens, bei dem Sie sich bewerben und auch die Schreibweise Ihres Ansprechpartners. Falsch geschriebene Namen und Adressen werden als ein Zeichen gewertet, dass Sie sich nicht wirklich für das Unternehmen interessieren.
  • Achten Sie auf eine angemessene Sprache. Sie zeigen damit, dass Sie sich auf die Kommunikationsform des Unternehmens einstellen können.
  • Prüfen Sie die Rechtschreibung. Mit Ihrer Bewerbung liefern Sie auch eine Arbeitsprobe ab. Diese sollte Fehlerfrei sein. Denn daran wird gemessen, wie gut und sorgfältig sie arbeiten.
  • Erstellen Sie jede Bewerbungsunterlage individuell. Man erwartet, dass Sie die Bewerbung um die Stelle als etwas Besonders sehen. Mehrfach verwendete Bewerbungsunterlagen signalisieren, dass Sie es einfach nur mal probieren wollen und sich keine besondere Mühe geben.
  • Achten Sie auf ein gutes Foto. Es ist Ihre Visitenkarte. So wie Sie auf dem Foto wirken, so wird Ihre Bewerbung eingeordnet.
  • Machen Sie im Anschreiben auf einer Seite klar, warum Sie der geeignete Bewerber sind. So zeigen Sie, dass Sie schnell auf den Punkt kommen können.
  • Achten Sie auf ein einheitliches Schriftbild. Unterschiedliche Schrifttypen, Abstände und unregelmäßige Einzüge zahlen auf das Konto mangelnde Sorgfalt ein und führen dazu, dass Ihre Bewerbung auf den Stapel „Ablehnung“ kommt.
  • Nutzen Sie einen guten Drucker, eine funktionierende Farbpatrone und gutes Papier. So sind Ihre Unterlagen auf den ersten Blick ansprechend. Auf keinen Fall sollten Sie handgeschriebene Unterlagen einreichen. Leser von Bewerbungsunterlagen wollen diese auf einen Blick erfassen können. Das ist bei handgeschriebenen Unterlagen nicht möglich.
  • Vergessen Sie keine Anlagen. Personaler wollen möglichst wenig Arbeit mit einer Bewerbung haben. Bei fehlenden Unterlagen müssen sie nachfragen. Außerdem zeigen fehlende Unterlagen, dass Sie nicht sorgfältig arbeiten.
  • Achten Sie auf einen vollständigen Lebenslauf. Lücken in der Darstellung Ihres Berufsweges machen stutzig und misstrauisch. Auch hier werden die Bewerbungen eher aussortiert, als dass der Personaler nachfragt. 
  • Unterschreiben Sie die Bewerbung! Denn oft geht dies in der Hektik vergessen.

Kurzprofil: So sprechen Experten Personaler an

Sonntag, März 15th, 2009

Die ersten Personen, die einen Lebenslauf eines Experten in die Hände bekommen verstehen ihn wahrscheinlich nicht. Es sind Recruiter und Personaler, die nur ein vages Bild von der Stelle haben. Das, was in ihrem Lebenslauf und damit in ihrer beruflichen Geschichte steckt, kann erst Ihr zukünftiger Fachvorgesetzter beurteilen. Dazu muss der Lebenslauf aber erst in dessen Hände kommen.

Ein Kurzprofil verhindert, dass der Recruiter oder Personaler nicht die Informationen aus dem Lebenslauf herausfiltern, mit denen er erkennt, dass Ihr Berufsprofil auf die ausgeschriebene Stelle passt.
Das erste, was man von Ihrer Bewerbung wahrnimmt muss sowohl einen Fachmann, wie auch einen Fachfremden ansprechen. Vor allem die Letzteren müssen ihre Bewerbung als Interessant wahrnehmen.

Ein Kurzprofil ist so aufgebaut, dass der Leser die wichtigen Informationen in griffiger Form erhält. Es ist die Zusammenfassung der wichtigen Eckpunkte in einem Fließtext oder in Stichpunkten. Es ist sozusagen das Summary des Lebenslaufes. Länger wie eine viertel bis eine halbe Seite  sollte ein Kurzprofil nicht sein.
Tipp: Wenn Sie die Fließtextvariante wählen, dann schreiben Sie nicht blumig, sondern einfach, klar und prägnant.

So kommen Sie zu Ihrem Kurzprofil:

  • Wichtige Informationen aus dem Lebenslauf identifizieren: Was sind die wichtigen Informationen für den Entscheider über die Stelle? Was macht Sie einzigartig für diesen Job?
  • Auswahl: Was sind die 8 wichtigsten Punkte?
  • Identifizieren Sie Schlüsselwörter: Was sich die Wörter, Begriffe oder Firmennahmen, die bei Ihrem Zukünftigen Arbeitgeber Aufmerksamkeit erzeugen können.
  • Schreiben: Jetzt erst schreiben Sie den Text. Lesen Sie ihn immer wieder und feilen Sie daran, bis er aus Ihrer Sicht gut klingt.
    Tipp: Wenn Sie den Text selbst laut lesen, dann können Sie hören, wie gut er klingt und noch sprachliche Ungereimtheiten ausmerzen.

Hier ist ein Beispiel für ein Kurzprofil:

 Beispiel eines Kurzprofils
 

Kariere ist kein Zufall

Samstag, September 13th, 2008

Jeder träumt davon glücklich und zufrieden mit seinem Job zu sein, und wenn es geht auch noch erfolgreich. Wenn diese drei Dinge zusammentreffen dann ist es Glück oder das Ergebnis einer guten Karriereplanung. Eine Karriereplanung führt nicht automatisch zum Ziel, jedoch erhöhen sich die Chancen das Ziel zu erreichen um ein Vielfaches als ohne Planung.

Erfahrungsgemäß erreichen Menschen ihre berufliches Wunschziel, die folgendes tun:

Sie setzen sich ein Ziel: Wenn ich nicht wie wohin ich hinwill, kann ich auch nicht feststellen ob ich auf dem richtigen Weg bin. Das Karriereziel ist immer die Antwort auf die Frage: Wo will ich beruflich in 5, 10, 20, 30 Jahren stehen?

Sie reflektieren Ihre Karriereplanung: Arbeitsbelastung, Stress und Alltagstrott verhindern, dass man aus seinem Hamsterrad herauskommt. Man ist nicht glücklich, sieht aber auch nicht, was man anderes machen kann. „Abstand gewinnen.“ Ist hier eine gute Methode. Es öffnet den Blick für neue Möglichkeiten.

Sie handeln konsequent: Die Karriere ist keine Spritstrecke. Es ist ein Langlauf oder gar ein Marathon. Konsequent handeln heißt: Job Angebote studieren, Netzwerke aufbauen, ein Profil entwickeln und sich bewerben.

Sie überprüfen ständig, was Sie erreicht haben: Karriere ist auch keine Autobahn. Es ist ein Landstraße mit vielen Abzweigungen und Möglichkeiten ans Ziel zu kommen. Nach jedem Teilstück muss geprüft werden, ob man noch auf dem richtigen Weg zum Ziel ist, um welche Alternativen sich bieten.

Checkliste für Bewerbungsschreiben denken Sie an alles

Samstag, August 30th, 2008

Im Durchschnitt brauchen Personale etwa 1 Minute um ein Bewerbungsschreiben zu lesen. Das geübte Auge erkennt sofort ob der Bewerber ein Profi ist, sich Mühe gibt oder schludert. Nicht nur der Inhalt ist wichtig, sondern auch das Aussehen und viele Details. Aus dem Anschreiben kann wird schnelle ein Rückschluss auf die Arbeitsqualität des vielleicht künftigen Mitarbeiters geschlossen. Kleine Fehler haben dann eine große Wirkung, denn sie verhindern, dass Sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden.
 So denken Sie an die wichtigsten Punkte in Ihrem Anschreiben:

  • Haben Sie Ihre private Telefonnummer angegeben?
  • Ist die Firmenanschrift, Abteilung, Stellenbezeichnung korrekt wiedergegeben?
  • Ist der Name der Kontaktperson fehlerfrei geschrieben?
  • Sind Ort und Datum der Erstellung des Anschreibens vermerkt?
  • Steht die Fundstelle der Stellenanzeige im Betreff?
  • Haben Sie für jede Aussage einen Absatz im Anschreiben?
  • Sind die Sätze verständlich und prägnant?
  • Ist die passende Schriftgröße (11 oder 12 Punkt) gewählt?
  • Ist das Anschreiben unterschrieben?

Jobwechsel: Bleiben Sei fair zu Ihrem bisherigen Arbeitgeber

Samstag, August 16th, 2008

Die Chancen sein Berufsleben in einem Unternehmen zu verbringen. Jobwechsel sind ein fester Bestandteil der Karriere geworden. Und Personale erwarten dies auch von den Bewerbern. Bei Ihnen gilt: Acht Jahre auf der derselben Position sind schon zu lange, um den Willen an eine berufliche Entwicklung deutliche zu machen.

Ihren Jobwechsel sollten Sie Ihrem bisherigen Arbeitgeber verständlich und annehmbar machen. Wie Sie dies tun können erfahren Sie jetzt:

  • Erklären Sie Ihrem Chef, dass Sie Ihren Job wechseln wollen. Der ehrliche Weg ist der Beste. Informieren Sie Ihren Arbeitgeber frühzeitigt und geben Sie ihm damit die Chance einen Nachfolger zu finden. Vermeiden Sie einen Konflikt am Ende, denn man sieht sich im Berufsleben oft wieder.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Chef ab, wer die Kollegen informiert. Ein Wechsel lässt sich kaum geheim halten. Sie und Ihr Chef sollten in dieser Situation die Chance haben Ihre Gesicht zu wahren. Wenn sie sich absprechen, wer wann wen informiert, kann nichts schief gehen.
  • Kommunizieren Sie Ihren Wunschtermin offen. Auch dann, wenn Sie damit früher aus Ihrem Vertrag herauswollen. Viele Arbeitgeber stellen lieber Ihre Mitarbeiter frei, anstatt einen Mitarbeiter der unmotiviert ist noch länger am Arbeitsplatz zu halten.
  • Nutzen Sie den Abschied zu neuen Kontakten: Mit Ihrem Weggang sollten Sie keine Brücken abbrechen. Ihre alten Kollegen sind künftige Netzwerkpartner, die Ihnen auch weiterhin hilfreich sein könnten. Vereinbaren Sie mit den Kollegen, mit denen Sie in Kontakt bleiben wollen verbindlich wie Sie weiter pflegen wollen.

PAR: So machen Sie Ihre Soft Skills deutlich

Sonntag, August 10th, 2008

Christian Püttjer, Karriere Berater und Autor vieler Karriereratgeber, weis, was Personaler wissen wollen. Beschreibungen wie „Ich bin teamfähig und belastbar“ bringen Bewerber aus seiner Sicht nicht weiter. Personaler wollen genau wissen, wo der Bewerber seine Soft Skills gezeigt hat. Die von Johann Daniel Gerstein entwickelte PAR – Methode hilft die Soft Skills auf den Punkt zu bringen.

PAR steht für: Problem, Action und Result.

Und das bedeuten diese Stichworte im Einzelnen:

Problem: Beschreiben Sie eine Situation aus dem Arbeitsalltag möglichst knapp und präzise. Mehr als drei Sätze sollten Sie für die Problembeschreibung nicht benötigen.
Action: Schildern Sie, wie Sie das Problem gelöst haben. Wichtig dabei ist, dass deutlich wird, welchen Anteil Sie an der Lösung haben.
Result: Berichten Sie von dem Ergebnis, dass Sie mit Ihrem Einsatz erzielt haben. Besonders wirkungsvoll ist es, wenn Sie für das Ergebnis ein Lob oder Dank erhalten haben.

Zum Schluss prüfen Sie, welche Soft Skills Sie bei dieser Situation eingesetzt haben.

Und hier ist eine Beispiel:

Problem: Während meines Praktikums half ich eine Großveranstaltung vorzubereiten. Mit anderen Praktikanten zusammen sollten wir Arbeitsstationen für verschiedene Übungen vorbereiten. Bei der Vorbereitung der Veranstaltung trat ein Problem auf, so dass der Veranstaltungsmanager sich nicht um die Praktikanten kümmern konnte.

Action: Ich hatte ihn bei der Planung unterstützt und wusste im Gegensatz zu den anderen Praktikanten genau was zu tun war. Ich versammelte meine Kollegen zu einer Besprechung und erläuterte ihnen die Aufgaben. Während des Aufbaus der Arbeitsstationen konnte ich auch immer alle Fragen beantworten, so dass zum Beginn der Veranstaltung alles perfekt vorbereitet war.

Result: Als der Veranstaltungsmanager am Ende die Leistung des Praktikantenteams herausstellt, erhielten von den Teilnehmern einen großen Applaus für unser Arbeit.

Kernkompetenz: Teamfähigkeit und Kooperation

Und so sollten Sie PAR einsetzen:

  • Überlegen Sie sich einige Situationen aus Ihrem Arbeitsleiben, in denen Sie Soft Skills besonders deutlich gezeigt haben.
    Schreiben Sie die Kernsätze auf.
  • Merken Sie sich, welche Situation, welche Ihrer Soft Skills besonders gut hervorhebt.
  • Bei Bewerbungsgesprächen haben Sie dann die Situationen präsent, mit denen Sie die Frage nach Ihren Soft Skills konkret und plastisch beschreiben können.

Test: So testen Unternehmen Ihre Bewerber

Sonntag, August 3rd, 2008

Der Einstieg in ein Unternehmen ist zumindest in Deutschland eine feste Bindung. Gesetzliche Regelungen machen es schwer Mitarbeiter nach der Probezeit zu kündigen. Aber auch eine Kündigung während der Probezeit ist für Unternehmen nicht billig. Die Stelle muss neu ausgeschrieben und besetzt werden. Und vor allem: Die dringend benötigte Arbeitskraft fehlt wieder.
Aus diesen Gründen wollen Unternehmen sicher gehen, wenn Sie einen neuen Mitarbeiter einstellen. Sie verlassen sich nicht auf die schriftliche Bewerbung und das Vorstellungsgespräch, sondern wollen durch Tests herausfinden, was der Mitarbeiter tatsächlich kann und ob er in das Unternehmen passt.

Und dies sind die am Meisten eingesetzten Testverfahren:

Assessment-Center, oder kurz AC: In einem Assessment Center werden den Bewerbern eine Reihe von Übungen gestellt, die sie sowohl alleine oder aber auch in einer Gruppe bewältigen müssen. Dazu zählen: Intellgenztest, Persönlichkeitstests, Einzelinterviews, Konfliktgespräche, Pro- und Kontra-Diskussionen, Gruppendiskussionen, Gruppenarbeiten, Fallstudien und Rollenspiele. Sogenannte Beobachter beobachten die Kandidaten bei den Übungen und fällen dann ein Urteil darüber, ob sich der Bewerber eignet oder nicht. Auf dem Prüfstand bei Assessment-Center stehen vor allem Sozialverhalten, Persönlichkeitsmerkmale, sprachliches Ausdrucksvermögen und das Entscheidungsverhalten.

Psychologische Tests: Mit ihnen wollen Unternehmen herausbekommen, ob die Persönlichkeit des Bewerbers zum Unternehmen passt. Unseriös sind Test, die sich auch auf Persönlichkeitsmerkmale beziehen, die für den Job irrelevant sind. Die bekanntesten Tests sind: BIP, 16PF und NEO-FFI. Mehr über Test erfahren Sie auf der folgenden Internetseite: www.testzentrale.de

Intelligenztests: Mit Intelligenztest sollen Aussagen über die Intelligenzprägung und Begabungsstruktur gemacht werden. Wie bei Persönlichkeitstest dürfen sie sich nur auf die für die ausgeschriebene Stelle notwendigen Merkmale beziehen. Reine Intelligenztests sind verboten.

Stressinterviews: Bei diesen Tests will man die emotionale und intellektuelle Begabung herausfinden. Sie sind in der Regel nicht erlaubt. Es gibt jedoch Ausnahmen. Und zwar dann, wenn der Bewerber in seine Berufssituation besonders belastbar sein muss.

Graphologische Gutachten: Der Bewerber wird gebeten einen handschriftlichen Lebenslauf einzureichen. Dieser wird von einem Graphologen auf Persönlichkeitsmerkmale hin analysiert. Früher war diese Testmethode insbesondere bei hochdotierten Stellen üblich. Sie wird aber immer weniger angewandt. Eignungsdiagnostiker stehen dieser Methode kritisch gegenüber. Sie bezweifeln, dass man aus der Handschrift auf Persönlichkeitsmerkmale schließen kann.

Online Bewerbungen sind auch Bewerbungen

Freitag, April 11th, 2008

Online Bewerbungen verführen oft dazu, sich eben mal schnell zu bewerben. Job Suchende machen deshalb häufig keine große Mühe beim Ausfüllen des Online-Formulars. Rechtschreibfehler, falsche Begriffe, vergessene Anhänge und unübliche Dateiformate in den Anhängen führen dazu, dass die Bewerbung von den Bearbeitern schnell aussortiert wird. Vor allem jedoch wissen Bewerber bei einem Vorstellungsgespräch nicht mehr, was sie in die Bewerbung geschrieben haben. Deshalb gilt auch bei einer Online-Bewerbung: Zeit nehmen, gründlich Arbeiten und vor dem Absenden ausdrucken und kontrollieren.

So vermeiden Sie die häufigsten Fehler bei einer Online Bewerbung:

  • Erstellen Sie Textbausteine, die Sie in die Bewerbung kopieren. Damit sind Sie sorgfältig und schnell.
  • Kopieren Sie die Texte in Word und lassen Sie von einem Rechtschreibeprogramm prüfen. Und nicht vergessen: Korrektur lesen und Korrektur lesen lassen. So verhindern Sie, dass Ihre Bewerbung an Rechtschreibefehlern scheitert.
  • Schreiben Sie Begriffe so, dass sie auch von Softwareprogrammen erkannt werden. Wenn es mehrere Schreibweisen gibt, so verwenden Sie diese als Synonyme.
  • Prüfen Sie alle Anhänge vor dem Abschicken.
  • Schicken sie Ihre Dokumente möglichst als PDF-Datei. Damit können Sie auf jeden Fall gelesen werden.
  • Drucken Sie Ihre Bewerbung aus und heben Sie sie gut auf. Sie werden Sie brauchen, wenn Sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden.

Tabu Themen im Telefonischen Erstkontakt

Mittwoch, April 2nd, 2008

„Für Fragen steht Ihnen …“ So oder ähnlich enden Stellenanzeigen. Damit geben die Arbeitgeber Ihren Bewerbern die Chance, sich über die Stelle zu informieren. Es ist aber mehr als nur eine Chance. Mit dem telefonischen Erstkontakt können Sie einen guten Eindruck hinterlassen, der dafür sorgt, dass Ihre Bewerbung mit mehr Aufmerksamkeit gelesen wird. Nutzen Sie ihn auch, um Fragen zu stellen. Je mehr Sie über die Stelle wissen, umso zielgerichteter können Sie sich bewerben.

Für einen telefonischen Erstkontakt gibt es Tabu-Themen:

  • Beschweren Sie sich nicht übe Ihren jetzigen Arbeitgeber. Daraus wird man sofort schließen, dass Sie das gleiche auch bei einem neuen Arbeitgeber tun werden.
  • Fragen Sie nicht nach Dingen, die bereits in der Stellenausschreibung stehen. Daraus schließt man, dass Sie kein ernsthaftes Interesse haben, da Sie sich mit der Stellenanzeige nur oberflächlich beschäftigt haben.
  • Sagen Sie nicht, dass Sie mit Ihrer jetzigen Stelle, dem Chef oder dem Unternehmen unzufrieden sind. Begründen Sie Ihre Wechselabsichten positiv. Sie möchten Sich beruflich weiterentwickeln. Dazu sehen Sie in der ausgeschrieben Stelle eine gute Möglichkeit.