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- 28.2.2010: Sorgfalt bei Bewerbungen zahlt sich aus
- 5.5.2009: Coaching – weil das Leben einmalig ist!
- 1.5.2009: Fachkarrieren bei T-Systems
- 26.4.2009: Personalberatungen helfen den richtigen Job zu finden
- 22.3.2009: Die Menschen in der IT-Branche sind anders.
- 15.3.2009: Kurzprofil: So sprechen Experten Personaler an
- 7.3.2009: Gehaltsverhandlungen: Aktiv werden zum richtigen Zeitpunkt
- 28.2.2009: Das kleine Welt Phänomen macht Networking effektiv
- 13.2.2009: My Way: So finden Sie den richtigen Berufsweg
- 7.2.2009: Schritt für Schritt den richtigen Karriereweg finden
Verfasser-Archiv
Sorgfalt bei Bewerbungen zahlt sich aus
28.2.2010 von Tomas Bohinc.
Warum bekomme ich immer Absagen? Diese Frage stellt sich oft Bewerber, die eine Bewerbung nach der anderen schreiben, aber niemals zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Eine Studie zeigt, dass Personaler jede Bewerbung unter ganz formalen Gesichtspunkten unter die Lupe nehmen. Dann werden alle Bewerbungen aussortiert, welche den formalen Ansprüchen nicht genügen. Wenn Sie auf die folgenden Punkte achten, steigt die Chance, dass Ihre Bewerbung diese Hürde nimmt.
- Achten Sie auf die Schreibweise des Unternehmens, bei dem Sie sich bewerben und auch die Schreibweise Ihres Ansprechpartners. Falsch geschriebene Namen und Adressen werden als ein Zeichen gewertet, dass Sie sich nicht wirklich für das Unternehmen interessieren.
- Achten Sie auf eine angemessene Sprache. Sie zeigen damit, dass Sie sich auf die Kommunikationsform des Unternehmens einstellen können.
- Prüfen Sie die Rechtschreibung. Mit Ihrer Bewerbung liefern Sie auch eine Arbeitsprobe ab. Diese sollte Fehlerfrei sein. Denn daran wird gemessen, wie gut und sorgfältig sie arbeiten.
- Erstellen Sie jede Bewerbungsunterlage individuell. Man erwartet, dass Sie die Bewerbung um die Stelle als etwas Besonders sehen. Mehrfach verwendete Bewerbungsunterlagen signalisieren, dass Sie es einfach nur mal probieren wollen und sich keine besondere Mühe geben.
- Achten Sie auf ein gutes Foto. Es ist Ihre Visitenkarte. So wie Sie auf dem Foto wirken, so wird Ihre Bewerbung eingeordnet.
- Machen Sie im Anschreiben auf einer Seite klar, warum Sie der geeignete Bewerber sind. So zeigen Sie, dass Sie schnell auf den Punkt kommen können.
- Achten Sie auf ein einheitliches Schriftbild. Unterschiedliche Schrifttypen, Abstände und unregelmäßige Einzüge zahlen auf das Konto mangelnde Sorgfalt ein und führen dazu, dass Ihre Bewerbung auf den Stapel “Ablehnung” kommt.
- Nutzen Sie einen guten Drucker, eine funktionierende Farbpatrone und gutes Papier. So sind Ihre Unterlagen auf den ersten Blick ansprechend. Auf keinen Fall sollten Sie handgeschriebene Unterlagen einreichen. Leser von Bewerbungsunterlagen wollen diese auf einen Blick erfassen können. Das ist bei handgeschriebenen Unterlagen nicht möglich.
- Vergessen Sie keine Anlagen. Personaler wollen möglichst wenig Arbeit mit einer Bewerbung haben. Bei fehlenden Unterlagen müssen sie nachfragen. Außerdem zeigen fehlende Unterlagen, dass Sie nicht sorgfältig arbeiten.
- Achten Sie auf einen vollständigen Lebenslauf. Lücken in der Darstellung Ihres Berufsweges machen stutzig und misstrauisch. Auch hier werden die Bewerbungen eher aussortiert, als dass der Personaler nachfragt.
- Unterschreiben Sie die Bewerbung! Denn oft geht dies in der Hektik vergessen.
Buchtipps:
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Tomas Bohinc Karriere machen ohne Chef zu sein - Praxisratgeber für eine erfolgreiche Fachkarriere ca. 192 Seiten, 15 X 21,5 Hardcover mattkaschiert ISBN 3-636-01305-X ca. EUR D 19,90 / sFR 33,90 / ISBN 10: 3897498073 ISBN 13: 978-3897498075 Im Buch blättern |
Tomas Bohinc Soft Skills - der Schlüssel zum Erfolg in der Fachkarriere. Die besten Methoden und Tools für Praktiker. Sofort einsetzbar im Projekt und Arbeitsalltag. ca. 250 Seiten Kartoniert Sprache: Deutsch EUR D 20,00 / ISBN: 978-3-8006-3618-1 Zum Buch |
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Coaching – weil das Leben einmalig ist!
5.5.2009 von Tomas Bohinc.
Kann Karriere mehr Geld, aber auch mehr Spaß an der Arbeit, mehr Zeit und vor allem mehr Lebensqualität sein? Ja, das kann sie und sollte sie vor allem auch sein. Von den Franzosen wissen wir, dass sie Arbeiten um zu leben. Von ihnen können wir lernen, dass man Karriere macht, um besser zu leben. Sie ist deshalb mehr als ein mit Stress, Burnout und Kopfschmerzen erkaufter Aufstieg auf der Karriereleiter.
Karriere ist der berufliche Lebensweg, der zum persönlichen Erfolg führt. Getrieben von privaten und beruflichen Zwängen ist für Viele der Blick für eine solche Karriere verstellt. Sie brauchen Hilfe, um einen für sie passende Karrierestrategie zu finden. Das Karrierekonzept von Dorothea Siebenlist und ihrem Beraternetzwerk hilft jedem den individuellen Karriereweg mit mehr Qualität für das eigene Leben zu finden.
Die Karrierecoaches zeigen Ihnen den Weg.
Karrierecoaches zeigen, wie Sie bei der Entwicklung Ihrer individuellen Karriere den richtigen Weg finden. Sie sind wie Führer in einem unbekannten Gelände. Statt Kompass und Karten haben Sie einen Methodenkoffer, der ihre Cochees von einer Situationsanalyse über eine Analyse des eigenen Potentials bis hin zu neuen Handlungsalternativen führt. Ein solches Coaching kann viele Formen haben.
Die klassische Form ist das persönliche Gespräch zwischen Coach und Coachee an einem angenehmen Ort. Telefon und Internet haben aber auch neue Formen für ein Cochinggespräch möglich gemacht. Für Coach und Cochee bedeutet dies mehr Flexibiltät und Geschwindigkeit. Karrierefragen können über weite Entfernungen schnell mit dem Coach besprochen oder durch einen Austausch von Mails geklärt werden.
Bei Dorothea Siebenlist und den Coaches aus Ihrem Beraternetzwerk erhalten die Cocees am Ende des Coachings ein persönliches Karrierebuch in den Händen. Es enthält die Analyse, die Strategie und die Maßnahmen für den neuen Karriereweg.
Wer ist Dorothea Siebenlist?
„Unsere Wünsche sind die Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, die Vorboten desjenigen, was wir zu leisten im Stande sind”. Dieser Ausspruch von Johann Wolfgang von Goethe ist ein Motto von Dorothea Siebenlist. Ihr Cochees profitieren von ihrer 20 jährigen Erfahrung als Trainer, Berater und Coach. Ihre Besonderheit ist: Sie kann das Coaching in 4 Sprachen durchführen: Deutsch, Spanische, Englisch und Französisch.
Wo das Coaching stattfindet, das entscheiden Ihre Klienten. Und dabei hat Sie ein besonderes Highlight zu bieten. Ein Anwesen mit 90.000 qm an der Costa del Sol in Spanien.
Dorothea Siebenlist sagt von sich, „Wenn Sie sich auf ein kreatives und methodisches, chaotisches (EKS Strategie) und systemisches, zirkuläres und lineares, visionäres und realitätsnahes Coaching einlassen können, dann bin ich die Richtige für Ihre Entscheidung.“ Im Mittelpunkt des Coachings steht für Sie die Einmaligkeit. Denn „jeder Mensch ist einmalig in Zeit und Raum, sagt sie. Und ihr Coaching-Konzept hilft ihren Klienten, diese Einmaligkeit mit echtem Leben zu (er-)füllen.
Hier kommen Sie zur Internetseite Karrierekonzepte.
Buchtipps:
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Fachkarrieren bei T-Systems
1.5.2009 von Tomas Bohinc.
Attraktivität als Arbeitgeber, Bindung von Experten und strategieorientierte Entwicklung sind die Hauptgründe, warum Unternehmen neben der Führungs- oder Managementkarriere Fachkarrieren etablieren. Welche Konzepte entwickeln Unternehmen, um Fachkarrieren zu etablieren und wie sehen diese konkret aus? T-Systems ist eines der Unternehmen, das eine Fachkarriere etabliert hat. Die Zeitschrift für Organisation (zfo) porträtiert dies Fachkarriere von T-Systems.
Der Artikel in Kürze
Immer mehr Unternehmen führen Fachkarrieren ein, um damit insbesondere ihre Experten an das Unternehmen zu binden und die Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen. Der Beitrag beschreibt die bei T-Systems, der Großkundensparte der Deutschen Telekom, eingeführte Fachkarrieresystematik. Sie beinhaltet 5 Elemente: Kompetenzmanagement, Vereinbarung von Entwicklungszielen, Kompetenzaufbau und die Identifizierung von Leistungs- und Potentialträger sowie deren Förderung. Der Beitrag beschreibt auch, welche Aufgaben die Personalentwicklung bei der Konzeption und Einführung hat und, welche Erfahrungen bei der weltweiten Einführung damit gemacht wurden.
Hier finden Sie eine Rezension des Artikels.*
Hier geht finden Sie den Artikel*
*Hier werden Sie auf eine kostenpflichte Internetseite weitergeleitet.
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Personalberatungen helfen den richtigen Job zu finden
26.4.2009 von Tomas Bohinc.
Wenn Sie Stellenanzeigen aufmerksam studieren, wird Ihnen auffallen, dass diese nicht von einem Unternehmen aufgegeben sind, sondern von einem sogenannten Personalberater. Diese werden von Unternehmen beauftragt in ihrem Namen Bewerber zu suchen, auszuwählen und für die Besetzung vorzuschlagen. Wenn Sie sich auf eine solche Stelle bewerben, wissen Sie oft nicht, für welches Unternehmen Sie sich bewerben.
Nutzen Sie Personalberatungen pro aktiv. Versuchen Sie in die Kartei von Personalberatern aufgenommen zu werden. Seien Sie aber wählerisch. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die in Ihrer Brache renovierten Personalberatungen. Dies finden Sie heraus, wenn Sie die Anzeigen der Zeitungen durchforsten. Zudem veröffentlichen Wirtschaftsmagazine immer wieder Ranglisten von Personalberatungen.
Die folgende Checkliste hilft Ihnen die richtige Personalberatung zu finden:
- Arbeitet die Personalberatung branchenorientiert?
- Kann sie die Bewerber aktiv beraten?
- Schätzt die Personalberatung Ihre Möglichkeiten realistisch ein?
- Wahrt die Personalberatung Diskretion. Findet die Kontaktaufnahme mit dem suchenden Unternehmen nur nach der Absprache mit Ihnen statt?
- Gibt es konkrete Kundenaufträge, oder landen Sie in einer Datenbank?
- Werden Sie während der Bewerbungszeit aktiv betreut?
- Werden Sie über die „wahren“ Gründe einer Absage informiert und hilft Ihnen die Personalberatung mit Tipps für künftige Bewerbungen?
- Ist die Personalberatung auch daran interessiert, wie es dem Bewerber nach einer erfolgreichen Bewerbung im Unternehmen geht.
Meiden Sie vor allem Personalberatungen, die Ihre Bewerbung nur dazu nutzen ihre Bewerberbasis zu verbreitern!
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Die Menschen in der IT-Branche sind anders.
22.3.2009 von Tomas Bohinc.
Längst sind die IT’ler nicht mehr die Sonderlinge, von denen im Unternehmen keiner weiß, was sie tun. Aber die IT-Branche hat ihre eigenen Gesetze und Regeln entwickelt, die sie von anderen Branchen unterscheidet.
Dafür gibt es folgende Gründe:
- Der Arbeitsmarkt in der IT ist riesig und dabei sehr speziell. Neben den normalen Angestellten gibt es auch noch sogenannte Freelancer und andere Nischen.
- Die Job-Suche erfolgt fast ausschließlich über das Internet und spezielle Agenturen. Nicht Personaler treffen die Auswahl, sondern Tests und Praxisbeweise entscheiden über eine Einstellung.
- Die Bewerbungsunterlagen sind umfangreicher als in anderen Branchen. Die Gehälter in der IT sind großen Schwankungen unterworfen, die sich in Gehaltsstudien nur wenig widerspiegeln.
- Vorstellungsgespräche verlaufen auch anders. Es wird weniger nach den Stärken und Schwächen gefragt, sondern mehr nach den speziellen Kenntnissen des Bewerbers.
Svenja Hofert hat für diese Berufsgruppe ein Praxishandbuch für deren Karriere geschrieben. Es enthält viele hilfreiche Tipps für alle, die in der IT Karriere machen wollen. Meine Rezension des Buches in MWonline finden Sie hier.
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Kurzprofil: So sprechen Experten Personaler an
15.3.2009 von Tomas Bohinc.
Die ersten Personen, die einen Lebenslauf eines Experten in die Hände bekommen verstehen ihn wahrscheinlich nicht. Es sind Recruiter und Personaler, die nur ein vages Bild von der Stelle haben. Das, was in ihrem Lebenslauf und damit in ihrer beruflichen Geschichte steckt, kann erst Ihr zukünftiger Fachvorgesetzter beurteilen. Dazu muss der Lebenslauf aber erst in dessen Hände kommen.
Ein Kurzprofil verhindert, dass der Recruiter oder Personaler nicht die Informationen aus dem Lebenslauf herausfiltern, mit denen er erkennt, dass Ihr Berufsprofil auf die ausgeschriebene Stelle passt.
Das erste, was man von Ihrer Bewerbung wahrnimmt muss sowohl einen Fachmann, wie auch einen Fachfremden ansprechen. Vor allem die Letzteren müssen ihre Bewerbung als Interessant wahrnehmen.
Ein Kurzprofil ist so aufgebaut, dass der Leser die wichtigen Informationen in griffiger Form erhält. Es ist die Zusammenfassung der wichtigen Eckpunkte in einem Fließtext oder in Stichpunkten. Es ist sozusagen das Summary des Lebenslaufes. Länger wie eine viertel bis eine halbe Seite sollte ein Kurzprofil nicht sein.
Tipp: Wenn Sie die Fließtextvariante wählen, dann schreiben Sie nicht blumig, sondern einfach, klar und prägnant.
So kommen Sie zu Ihrem Kurzprofil:
- Wichtige Informationen aus dem Lebenslauf identifizieren: Was sind die wichtigen Informationen für den Entscheider über die Stelle? Was macht Sie einzigartig für diesen Job?
- Auswahl: Was sind die 8 wichtigsten Punkte?
- Identifizieren Sie Schlüsselwörter: Was sich die Wörter, Begriffe oder Firmennahmen, die bei Ihrem Zukünftigen Arbeitgeber Aufmerksamkeit erzeugen können.
- Schreiben: Jetzt erst schreiben Sie den Text. Lesen Sie ihn immer wieder und feilen Sie daran, bis er aus Ihrer Sicht gut klingt.
Tipp: Wenn Sie den Text selbst laut lesen, dann können Sie hören, wie gut er klingt und noch sprachliche Ungereimtheiten ausmerzen.
Hier ist ein Beispiel für ein Kurzprofil:
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Gehaltsverhandlungen: Aktiv werden zum richtigen Zeitpunkt
7.3.2009 von Tomas Bohinc.
“Wer nicht sagt, bekommt auch nichts.“ Dies ist eine alte Weisheit. Aber nicht immer sind Sie erfolgreich, wenn Sie etwas sagen. Denn auf den Zeitpunkt kommt es an. Ein guter Zeitpunkt für eine Gehaltsverhandlung ist immer dann, wenn Sie eine Aufgabe erfolgreich erledigt haben, oder neue Aufgaben und Verantwortung übernehmen. Wichtig ist, dass Sie vor dem Gespräch Ihren Marktwert kennen.
Gehaltsverhandlungen führen Sie mit Ihrem Chef. Und dieses Gespräch wird nicht nebenbei geführt, sondern vereinbart. Planen Sie dafür eine Stunde ein. In Unternehmen, bei denen es regelmäßige Entwicklungsgespräche oder Zielvereinbarungsgespräche gibt, sind dies Gelegenheiten, bei denen Sie Ihre Forderung nach mehr Gehalt vorbringen können.
Mehr Gehalt zu fordern ist nichts Anrüchiges. Vor allem dann nicht, wenn Sie durch eine höherer Leistung und mehr Expertise in eine Vorleistung gegangen sind. Kommunizieren Sie klar, was Sie auch Ihrer Sicht geleistet haben und welchen Nutzen das Unternehmen daraus hat. Formulieren sie auch klar, wie viel aus Ihrer Sicht Ihre Leistung wert ist. Dabei gehört es zum Ritual solcher Verhandlungen, dass Sie nicht das bekommen werden, was Sie fordern. Andererseits wird auch Ihr Chef Ihre Forderung nicht rundweg ablehnen, wenn Ihre Leistung stimmt. Gute Experten sind nicht leicht ersetzbar, und so wird auch Ihr Unternehmen ein Interesse haben, Sie zu halten.
Und das sind Ihre Pluspunkte in der Verhandlung:
- Größere Verantwortung ist mehr wert, als ein abgegrenztes Aufgabengebiet.
- Strategisch konzeptionelle Tätigkeiten werden besser bezahlt als operative
- Tätigkeiten mit Kundenkontakt bringen mehr ein, als ein Backoffice Job.
- Wissen und Fertigkeiten, die nur Sie besitzen, sind auch immer ein Argument dafür mehr zu verlangen.
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Das kleine Welt Phänomen macht Networking effektiv
28.2.2009 von Tomas Bohinc.
Ein Geschäftsreisender sitzt im Flugzeug und kommt mit seinem Nachbarn ins Gespräch. So nebenbei erwähnt dieser den Namen eines Mannes, der ihnen bekannt vorkommt. Schnell stellen Sie fest, dass Sie ihn von einem Kongress kennen und ihr Nachbar mit ihm Geschäfte macht. „Die Welt ist doch klein“ ist dann ein Satz, dem beide zustimmen. Aber warum passieren uns diese Situationen immer wieder?
Der Grund dafür liegt in dem sogenannten Kleine-Welt-Phänomen (engl. small world phenomenon): Stanley Milgram, eine amerkanischer Soziologe, führte 1967 an der Harvard University das folgende Experiment durch: Er erstellte eine Art Informationspaket, das 60 zufällig ausgewählten Teilnehmer an jeweils eine vorher festgelegte Person in Boston zu senden hatten. Als Startpunkte wählte er Personen den Städten Omaha und Wichita aus. Beide Städte waren weit von Bosten entfernt und die ausgewählten Personen hatten auch bezüglich ihrer sozialen Herkunft nur wenig mit der Zielperson gemeinsam. Die Aufgabe bestand darin, das Paket nur dann direkte an die Zielperson zu senden, wenn sie diese persönlich kannten. In allen anderen Fällen sollte sie eine Person wählen, von der sie annahmen, dass diese die Zielperson kennen könnten. Drei Pakete erreichten die Zielpersonen über 6 weitere Personen. Milgram schloss daraus, dass jede Person der US-amerikanischen Bevölkerung von jeder anderen Person der USA durchschnittlich durch sechs Personen getrennt ist oder, andersherum formuliert, durch durchschnittlich sechs Personen erreicht werden kann.
Dem „Kleinen Welt Phänomen“ liegt folgende Hypothese zugrunde:
Jeder Mensch auf der Welt ist mit jedem anderen über eine überraschend kurze Kette von Bekanntschaftsbeziehungen verbunden ist.
In Kleine-Welt-Netzwerken beobachtet man folgende Phänomene:
Transitivität: Netzwerkpartner einer Person sind meistens auch untereinander bekannt, weil sie sich über den gemeinsamen Netzwerkpartner kennen gelernt haben.
Geringer Durchmesser: Eine Nachricht, die von einem Netzwerkpartner zu allen seinen Nachbarknoten weitergereicht wird, erreicht in kürzester Zeit alle Knoten in dem Netzwerk. Von besonderer Bedeutung sind dabei sogenannte short chains: Diese verbinden über wenige Stationen auch weit entfernte Knoten im Netzwerk.
Skalenfreie Netze: Dies sind Netzwerke, bei denen einige wenige Knoten potentiell unendlich viele Verbindungen aufweisen, während ein Großteil der übrigen Knoten relativ wenige Beziehungen zu anderen Knoten hat. Mit dem einer Beziehung zu einem solchen Netzwerkpartner können Sie sehr schnell sehr viele Menschen im Netzwerk erreichen.
Die Reichen werden immer Reicher: Nimmt man ein voll verbundenes Netz von drei Knoten und fügt dem Netzwerk nacheinander neue Knoten von stark verbundenen Netzwerken hinzu, dann bilden diese jeweils eine bestimmte Anzahl neuer Verbindungen zum bestehenden Netzwerk aus. Hierbei ist die Wahrscheinlichkeit für einen bestehenden Knoten, als Partner gewählt zu werden, proportional zu der Anzahl der Verbindungen, die dieser bereits besitzt.
Im Online-Netzwerken wie XING, JanusWeb, StudiVZ lässt sich dieses Phänomen in der Realität beobachten. In dieses Netzwerk gelangt man nach eigener Anmeldung oder auf Einladung eines bestehenden Mitgliedes, d. h. häufig ist hier jeder mit mindestens einer weiteren Person verbunden. Nimmt man sich jedoch wahllos eine Person aus diesem Netzwerk heraus, wird immer der direkteste Weg von einem selbst zu eben dieser Person angezeigt, der selten mehr als fünf Glieder umfasst.
Mit dem Kleinen Welt Phänomen manchen Sie Networking effektiver, wenn Sie die folgenden Tipps beachten:
- Suchen Sie sich in Ihrem Interessensgebiet einen Netzwerkpartner, der mit ihrem Thema selbst ein dichtes Netzwerk hat.
- Wenn sie eine Information oder einen Tipp brauchen, fragen Sie einen Netzwerkpartner von dem Sie vermuten, dass er jemand kennt, der diese Information hat.
- Erbitten Sie eine Information oder Tipp immer mit einer Formulierung wie der folgenden: „Falls Sie selbst keine Antwort haben, freue ich mich aber, wenn Sie meine Bitte an jemanden weitergeben, von dem Sie vermuten, dass dieser einen Tipp haben könnte.“
Sehen Sie sich die Kontakte Ihrer Kontakte an. Bei ihnen fällt es immer leicht, einen neuen direkten Kontakt aufzubauen.
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My Way: So finden Sie den richtigen Berufsweg
13.2.2009 von Tomas Bohinc.
Karriere wird nicht gemacht, sondern man macht sie. Dies gilt heute mehr denn je. Beruflich erfolgreich zu sein, ist in erster Linie eine Frage der Strategie. Viele sind nicht deshalb erfolglos, weil sie die falsche Strategie verfolgen. Sondern, weil sie keine verfolgen. Sie warten darauf, dass ihr berufliches Fortkommen sich irgendwie ergibt. Gerade für Spitzenpositionen müssen sich Mitarbeiter bewähren und Vielzahl von Kompetenzen mitbringen. Dies gilt für eine Führungskarriere genauso wie auch für eine Fachkarriere.
Die drei zentralen Fragen der Karriereplanung lauten:
Was will ich?
Was kann ich?
Wo gibt es den für mich passenden Job?
Mit den folgenden fünf Schritten kommen Sie zu Ihrer Karrierestrategie:
- Analysieren Sie Ihre gegenwärtige berufliche und private Lebenssituation.
- Klären Sie für sich, was Sie wirklich wollen. Dies ist ihre persönliche Vision.
- Bestimmen Ihren eigenen Standort im den Sie ihre Chancen aber auch ihre Grenzen herausfinden.
- Legen Sie Karriereziele fest.
- Planen Sie konkrete Maßnahmen, mit denen Sie diese Ziele erreichen können.
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Schritt für Schritt den richtigen Karriereweg finden
7.2.2009 von Tomas Bohinc.
Von Marc Twain stammt die folgende Weisheit: „Wer nicht weiß wohin er will, darf sich nicht wundern, wenn er woanders ankommt.“ Vielen Menschen fällt es jedoch schwer zu sagen, wo Sie in Ihrer Karriere in 5, 10 oder gar an Ihrem Berufsende stehen wollen. Dies hat seine Gründe. Die eigenen Vorstellungen von der Karriere verändern sich. Im Berufseinstieg dominieren die von Eltern, Verwandten und Freunden bestimmten Karriereerwartungen. Erst schrittweise findet man seinen Weg. Wann ist eine Karriere erfolgreich? Erfolgreich ist sie dann, wenn Menschen in ihrem Job der Arbeit nachgehen, die ihren Interessen entspricht und bei der sie ihre Talente entfalten können. Jeder muss deshalb für seine eigene Karriere die folgenden beiden Fragen beantworten können:
Was sind meine Interessen?
Wo liegen meine Talente?
Die Antworten auf beide Fragen liegen nicht auf der Hand. Sie werden Schritt für Schritt im eigenen Karriereweg herausgefunden. Dies erfordert Neugier, das sich Einlassen auf Neues und das Lernen aus Erfahrungen.
Und so können Sie Ihren Weg herausfinden:
- Bleiben Sie nicht stehen, sondern lassen Sie sich auf Veränderungen ein.
- Erkunden Sie Ihre beruflichen Möglichkeiten.
- Finden Sie die richtige Balance zwischen Weitergehen auf bekannten Wegen und erkunden von neuen Möglichkeiten.
- Jagen Sie nicht dem großen Wurf nach, sondern verfolgen Sie eine Strategie der kleinen Schritte.
- Suchen Sie nach einem Weg, indem Sie nicht nur Ihre berufliche Identität verkörpern, sondern auch das, was Sie als Mensch und Persönlichkeit ausmacht.
- Erzählen Sie sich selbst und anderen Menschen immer wieder Ihre berufliche Story. Sie werden sehen, dass Ihre Geschichte immer mehr Gestalt annimmt.
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