Archive for Dezember, 2008

Weiterbildung zahlt sich aus

Samstag, Dezember 20th, 2008

Welche Qualifikation haben Sie? Diese Frage müssen Sie nicht nur in Vorstellungsgesprächen beantworten, sondern auch dann, wenn Sie in Ihrem Unternehmen einen neuen Job anstreben oder auch nur interessantere Tätigkeiten übernehmen wollen. Und meist reicht es nicht aus, hier auf die Schulbildung zu verweisen. In allen Bereichen ist die Entwicklung rasant: Neue Techniken, Verfahren und Tools werden eingesetzt. Mitarbeiter, die hier up-to-date sind, haben sich gut gerüstet für Ihre berufliche Zukunft.

Investieren Sie in Ihre Zukunft: Drei Gründe sprechen dafür: Vorteil bei der Jobsuche, Sicherung des Aufstiegs im eigenen Unternehmen, Gerüstet sein auf Veränderungen im Unternehmen.

Qualifizieren Sie  sich zielgerichtet:  Analysieren Sie Stellenanzeigen. So finden Sie heraus, welche Qualifikationen gefordert werden. Achten Sie auf Veränderungen in Ihrem Arbeitsumfeld und finden Sie heraus, wie Sie sich dafür qualifizieren müssen. Loten Sie bei Ihrem Arbeitgeber aus, welche Qualifikationen für einen beruflichen Aufstieg erforderlich sind.

Beteiligen Sie Ihr Unternehmen an der Investition: Viele Unternehmen investieren in die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter. Denn Sie wissen, dass gut qualifizierte Mitarbeiter notwendig sind um auf dem Markt konkurrenzfähig zu bleiben. Warten sie aber nicht darauf, dass das Unternehmen etwas für Sie tut. Werden Sie aktiv und finden Argumente, um Ihren Chef für Ihre Weiterbildung zu gewinnen.

Wählen sie die Weiterbildungsform, die zu Ihnen passt: Das Spektrum der Angebote ist groß. Es reicht von Präsenzveranstaltungen in Vollzeit über Fernlehrgänge bis zu kompletten E-Learning Angeboten, die von zu Hause oder am Arbeitsplatz wahrgenommen werden können. Je besser die Fortbildungsform zu Ihren Lernbedürfnissen und Rahmenbedingungen passt, um effektiver können Sie lernen.

Weisen Sie Ihre Weiterbildung nach: Achten Sie darauf, dass Sie am Ende der Weiterbildung eine Teilnahmebescheinigung erhalten.  Diese sollten sie sorgfältig aufbewahren, um sie bei Bewerbungen immer griffbereit zu haben.

Informieren Sie sich über die Angebote: Kosten, Inhalte, Zeitaufwand, Zugangsvoraussetzungen  und Abschlüssen klaffen bei den Angeboten weit auseinander. Dazu können sie Weiterbildungsdatenbanken nutzen. Die beiden größten sind die der Bundesagentur für Arbeit und das InfoWeb Weiterbildung.

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Do’s and Dont’s bei der Online-Bewerbung

Sonntag, Dezember 14th, 2008

Online-Bewerbungen sind im Trend. Personalexperten schätzen, dass sich das Verhältnis zwischen Papier- und elektronischen Bewerbungen bis 2010 umkehren wird.

Als Onlinebewerbung werden Bewerbungen bezeichnet, die über das Internet von einem Bewerber an das Unternehmen gesendet werden. Sie unterscheidet sich gegenüber der konventionellen Bewerbung durch die Möglichkeit der elektronischen Weiterverarbeitung, der permanenten, weltweiten Verfügbarkeit, sowie durch multimediale Präsentationsmöglichkeiten.

Online-Bewerbungen bieten für Bewerber und Unternehmen Vorteile. Unternehmen können die Daten systematisch auswerten und so schnell eine Vorauswahl treffen. Bewerber ersparen sich das Zusammenstellen aufwendiger Bewerbungsmappen und können Dokumente direkt über das Internet verschicken.

Doch für den Bewerber wird nur der formale Aufwand für die Bewerbung geringer. Eine Online-Bewerbung muss genauso gut überlegt werden, wie die schriftliche Variante.

Und das sind die Dont’s und Do’s bei der Online Bewerbung:

Nehmen Sie die Online-Bewerbung nicht auf die leichte Schulter,…

…sondern nehmen Sie sich Zeit und verwenden vorbereitete auf Rechtschreibefehler geprüfte Textbausteine.

Tippen Sie Daten und Texte nicht einfach nur ein,

…sondern überprüfen sie vor dem Abschicken auf Fehler.

Verwenden Sie nicht die erstbesten Begriffe, die Ihnen einfallen, …

…sondern überlegen sich genau welche Begriffe Sie verwenden, da die Auswertungssoftware nach Schlüsselwörtern sucht.

Schicken Sie die Bewerbung nicht zu schnell ab, …

…sondern prüfen genau, dass auch alle Anhänge dabei sind.

Nehmen sie keine unüblichen Textformate,

…sondern schicken alle Dokumente am Besten als PDF-Datei.

Verzichten Sie nicht ganz auf Papier, …

…sondern drucken sich die Bewerbung aus, damit Sie immer wissen, was Sie dem Unternehmen mitgeteilt haben.

Akzeptieren Sie Absagen nicht einfach, wenn Sie sicher sind, dass Sie die Anforderungen zu 100 % erfüllen,

…sondern fragen nach, denn auch die automatische Auswertung ist nicht fehlerfrei.

Professionelles Handeln bei unprofessionellen

Sonntag, Dezember 7th, 2008

Führungskräfte sollten professionell führen. Aber was ist, wenn Sie dies nicht tun? Sie ärgern sich, weil Ihre Führungskraft Sie nicht in Entscheidungen einbindet, von denen Sie betroffen sind, Aufträge unklar erteilt, Sie bei guten Leistungen nicht lobt und auch nicht über Ihre berufliche Zukunft mit Ihnen spricht?

So unprofessionell, wie die Führungskräfte in diesen Situationen sind, so unprofessionell reagieren auch Mitarbeiter darauf. Ihre Haltung ist: Mein Chef wird dafür bezahlt, dass er mich führt, und ich erwarte von ihm dass er dies tut. Aber was, wenn er es nicht tut? Ziehen Sie sich in den Schmollwinkel zurück und lästern bei anderen Mitarbeitern über Ihren Chef?
Dies hilft Ihrem Chef nicht, aber vor allem auch Ihnen nicht. Drehen Sie den Spieß um und handeln Sie professionell!

  • Fragen Sie Ihren Chef nach den Informationen, die er Ihnen nicht von sich aus gibt. Vielleicht nimmt er gar nicht wahr, dass seine Mitarbeiter mehr Informationen brauchen.
  • Setzen Sie sich geistig auf den Stuhl ihres Chefs. Fragen Sie sich: „In welchen Zwängen ist er?“ „Wie würde ich in seiner Situation handeln?“ Damit können Sie verstehen, warum er so handelt, wie er es tut. Überlegen Sie sich, wie Sie ihn ungefragt unterstützen können. So machen Sie ihn erfolgreich und Sie haben einen ersten Ansatzpunkt, um auf sein Verhalten einzuwirken.
  • Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Chef und sagen Sie ihm, was Sie stört. Formulieren Sie, das was Sie stört persönlich. Sagen Sie was Sie wahrnehmen, wie es auf Sie wirkt und welche Schlüsse Sie ziehen. Jetzt sollte Ihr Chef zumindest betroffen sein, nachdenken und versuchen, sich zu ändern.
  • Machen Sie eine Radikalkur, wenn alles nichts hilft. Love it, change it or leave it. Wenn alle Versuche scheitern, das Verhalten Ihres Chefs zu verändern, dann sollten Sie sich einen neuen suchen.

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