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Archive für Oktober 2008
Kompetenzen Schritt für Schritt steigern
25.10.2008 von Tomas Bohinc.
Wie klettert man die Karriereleiter hinauf? Bei Managern ist diese Frage schnell beantwortet. Je höher Ihr Kästchen im Organigramm steht, umso höher sind sie die Karriereleiter hinaufgeklettert. Bei Experten ist dies jedoch nicht so einfach. Ihre Bedeutung wächst mit Ihrer Kompetenz. In Fachkarrieresystematiken wir dies durch Kompetenzstufen deutlich. Experten klettern die Fachkarriereleiter hinauf, indem sie von einer Kompetenzstufe zur nächsten hinaufsteigen. Und dies tun Sie, indem ihre Kompetenz wächst.
Dabei gibt es fünf ganz typische Stufen:
Stufe 1: Sie ist der Einstieg in die Fachlaufbahn. Der Experte bringt sein Wissen aus der Ausbildung mit und erwirbt sich in einem Sachgebiet eine tiefe Fachkenntnis, aber auch die Branchen- und unternehmensspezifischen Besonderheiten in diesem Sachgebiet. In dieser Karrierestufe arbeitet er unter der Anleitung erfahrener Experten.
Stufe 2: In dieser Stufe ist er fähig ein Sachgebiet eigenständig zu bearbeiten. Durch den Wechsel in andere Sachgebiete wird seine Expertise breiter.
Stufe 3: In dieser Stufe hat er seine Expertise voll ausgeprägt. Er verantwortet ein Thema eigenständig.
Stufe 4: Experten in dieser Stufe verantworten auch ein Thema. Jedoch die Themen, die von ihren bearbeitet werden sind umfangreich, komplex und innovativ. Der wesentliche Unterschied von der Stufe 3 zur Stufe 4 ist, dass die Experten in der Stufe 3 bewährtes Wissen anwenden, während Experten in der Stufe 4 das Thema um neue Elemente erweitern müssen, um die gestellten Aufgaben zu lösen.
Stufe 5: Experten in der Stufe 5 entwickeln verantworten Themenbereiche, die sie auch strategisch weiterentwickeln.
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Netzwerkbeziehungen pflegen – aber wie?
19.10.2008 von Tomas Bohinc.
Ein Netzwerkpartner ist mehr als ein Name im Adressbuch. Es ist eine soziale Beziehung. Der Unterschied zu anderen sozialen Beziehungen ist, dass es keine äußeren Anlass gibt, miteinander zu reden. Arbeitskollegen treffen sich und haben eine gemeinsame Aufgabe. Das zwingt sie dazu miteinander zureden. Auf diese Weise entsteht fast von selbst eine soziale Beziehung. In der Familie ist es nicht anders. Es gibt immer Themen, die gemeinsam bewältigt und besprochen werden müssen. Selbst den Nachbar trifft man auf der Straße und sagt zumindest „Guten Tag“. In einer Netzwerkbeziehung müssen Sie das Gespräch immer suchen. In der folgenden Liste habe ich eine Reihe von Gelegenheiten zusammengestellt, mit denen Sie mit Ihren Netzwerkpartnern ins Gespräch kommen können:
Einladung bekommen: Für die Einladung bedanken, selbst dann, wenn man sie nicht wahrnehmen kann.
Mitgliedschaft im Netzwerk: Empfehlung des Netzwerks an Netzwerkpartner mit ähnlichen Interessen.
Geburtstag: Versenden eines Glückwunschs mit einer E-Mail, Internetgrußkarte oder Postkarte. Ggf. Versenden eines kleinen Geschenks.
Familienereignis: Versenden eines Glückwunschs oder ggf. eines Präsents.
Auszeichnung, Veröffentlichung: Versenden eines E-Mails oder Karte, mit der man seine Anerkennung ausdrückt.
Feiertage (Weihnachten etc.): Versenden von Grüßen. Je persönlicher dieser Gruß gestaltet wird, umso mehr hebt er sich von anderen Grüßen ab.
Verlust des Arbeitsplatzes, Scheidung, Tod: Versenden einer Karte mit der Anteilnahme. Möglichst keine E-Mail
Lokales Ereignis: Angebot die Veranstaltung gemeinsam zu besuchen.
Wechsel von Orte oder Arbeitsplatz:Versenden der neuen Kontaktdaten
Veränderungen beim Netzwerkpartner: Positive Bemerkung zur Veränderung machen.
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