Archive for Juni, 2008

Selbstpräsentation: Ihre Werbebroschüre für einen neuen Job

Samstag, Juni 21st, 2008

Setzen Sie sich bei der Selbstdarstellung nicht in ein ungünstiges Licht. Stellen Sie alles Positiv dar. Die Schwächen werden Ihrem Gesprächpartner von alleine deutlich. Erzählen Sie mit Ihrer Selbstdarstellung eine Story Ihrer beruflichen Entwicklung, die den roten Faden von Ihrem Berufseinstieg bis zur Stelle zu der Sie sich bewerben aufzeigt.

Erarbeiten Sie einen Master für Ihre Selbstpräsentation und entwickeln Sie daraus Varianten für die verschiedenen Verwendungen im Bewerbungsverfahren.
Dabei gehen Sie am besten so vor:

  1. Erstellen Sie sich einen Master: Dies ist eine ausführliche Fassung, die alle Daten, Fakten und Argumente enthält.
  2. Machen Sie daraus eine schriftliche Version für Ihr Anschreiben. Sie sollte nicht mehr als eine Seite umfassen.
  3. Machen Sie sich Stichwort für eine mündliche Version im Vorstellungsgespräch. Tragen Sie diese, Freunden und Bekannten vor. Die Vorstellung ist optimal wenn Sie zwischen 6 und 7 Minuten dauert.
  4. Unterstreichen Sie die 4 bis 5 wichtigsten Punkte Ihres Masters. Versuchen Sie, diese in 30 Sekunden vorzutragen.

Kontaktnotizen: So helfen Sie Ihrem Gedächtnis auf die Sprünge

Sonntag, Juni 15th, 2008

„Da gab es doch jemand, der eine Aufwandsschätzung für ein Bankprojekt gemacht hat…“ Und dann beginnt das Grübeln. Meist hat das Gedächtnis jedoch eine Lücke und man kommt nicht auf den Namen. Sie erinnern sich noch das Gespräch auf dem letzten Projektmanagement Kongress. Aber dann fehlt der Name: „Wie hieß er doch gleich?.“ Fragen Sie sich und warten, dass wie aus dem Nichts plötzlich die Antwort in das Gedächtnis kommt. In einigen Fällen funktioniert dies. Aber in vielen eben nicht.

Kontaktnotizen sind die Gedächtnisstütze für Ihre Kontakte. Je größer das Netzwerk ist, umso schwerer ist es, sich alle Informationen zu merken. Die Kontaktnotizen enthalten alles, was über die Person wichtig ist. Mit ihnen ruft man sich die Gespräche mit Netzwerkpartnern wieder in Erinnerung, und sie liefern die Stichworte, mit denen man wieder Kontakt aufnehmen kann. Kontaktnotizen enthalten die folgenden Informationen: Datum des Kontaktes; gemeinsame Themen; verabredete Aktivitäten, Informationen zur Person wie Alter, Ausbildung, Beruf und Interessen; Anmerkungen über das subjektive Erleben in den Gesprächen, die Sie mit Ihrem Kontaktpartner hatten.
Die Kontaktnotizen dienen dazu, den Kontakt nachvollziehbar zu machen. Man notiert hier, wann eine Kontaktaufnahme erfolgt, welche Informationen man an den Kontakt weitergeben und welche man bekommen hat.

Folgende Informationen können Sie in den Kontaktnotizen festhalten:

  • Berufsweg (Studiengang und Studienorte, Firmen und Positionen)
  • Wohnorte (Gemeinsamkeiten, die etwas mit dem Ort zu tun haben, besondere Ereignisse)
  • Familie und Kinder (Beruf des Partners, Alter der Kinder, Besonderheiten)
  • Privaten Interessen (Hobbies und Reisen)
  • Punkte, aus denen sich Aufhänger für nächste Kontakte ableiten lassen (Interesse an einem Thema, Abschluss eines Projektes, Besuch einer Fortbildungsveranstaltung)
  • Gemeinsame Kontaktpartner

Erfolgsfaktoren für den guten Networker

Dienstag, Juni 10th, 2008

Zum erfolgreichen Networking gehört die folgende Grundhaltung: Ich habe Interesse an anderen Menschen und Freude an Kontakten. Wer andere akzeptiert, der wird auch von anderen akzeptiert. Wer anderen etwas gibt, kann auch von anderen etwas nehmen.

Wenn Sie die folgenden Fragen mit JA beantworten können, dann haben Sie gute Voraussetzungen dafür, ein guter Networker zu sein oder zu werden:

  • Nutzen Sie ihre Beziehungsintelligenz? Dies ist die Fähigkeit, den Umgang mit anderen Personen gestalten. Sie zeigt sich an einem großen Interesse an den Persönlichkeiten anderer, einem guten Einfühlungsvermögen und einer hohen Kontaktfreudigkeit.
  • Haben ein großes Interesse an Beziehungen zu anderen Menschen? Sie gehen umsichtig und interessiert mit den Beziehungen. Sie gestalten ihre Beziehungen langfristig, weil Sie wissen, dass das Gelingen einer guten Beziehung von beiden Partnern abhängt. Sie übernehmen die Verantwortung und ergreifen Initiativen, mit denen Sie die Beziehung fördern. Sie tun mehr für Beziehungen als andere. Sie suchen die Schuld für das Misslingen nicht bei den anderen, sondern bei sich.
  • Suchen Sie aktiv Kontakte? Vor allem bei der Kontaktaufnahme müssen Networker die individuelle Persönlichkeit ihres Gegenübers sehr schnell erfassen können. Sie brauchen dafür einen siebten Sinn. Intuitiv erfassen sie das, was andere Menschen, denken, fühlen und wollen.
  • Wirken Sie einnehmend und sympathisch? Diese ist nicht angeboren, sondern das Ergebnis ihrer innern Einstellung und Haltung. Sie nehmen so Einfluss auf das Gefühlsleben der anderen. Ihre positiven Stimmungen übertragen sich machen andere offen und neugierig.
  • Haben Spaß daran, mit anderen Menschen zu kommunizieren? Networking bedeutet, konsequent aufeinander das Leben der anderen Networker zu verfolgen und sich mit ihnen auszutauschen.

Mit Ihre persönlichen Identität positionieren Sie sich bei Bewerbungen

Samstag, Juni 7th, 2008

Wer bin ich? Auf diese Frage müssen Sie eine Antwort haben, wenn Sie Ihre berufliche Zukunft planen und wenn Sie sich für eine Stelle bewerben.

Warum brauchen Sie diese Antwort. Nur wenn Sie selbst wissen, was Sie wollen, dann haben Sie einen Maßstab für die Suche nach einem besseren Job, einem neuen Arbeitgeber oder neuen Herausforderungen.

Wer sind Sie? So oder in ähnlicher Form werden Sie auch im Einstellungsinterview gefragt. Ihr zukünftiger Chef will wissen, ob der Mensch, den er einstellt nicht nur die geforderte Kompetenz hat, sondern auch in die Abteilung und das Unternehmen passt.

Deshalb sollten Sie sich Zeit nehmen, um für sich Antworten auf die folgenden Fragen zu finden:

  • Für welche Gruppe von Arbeitgebern will ich tätig sein? Und für welche nicht?
  • Was vermuten wir über deren Problemlagen und Bedürfnisse?
  • Wer sind meine Mitbewerber?
  • Woran können meine potentiellen Arbeitgeber mich von anderen Bewerbern unterscheiden?
  • Was ist meine Kernkompetenz? Und was sind sie nicht?
  • Mit welchem Image als Mitarbeiter habe ich?
  • Worauf bin ich stolz?
  • Was bedauere ich?
  • Welches Bild Sprichwort, Metapher … passt zu Ihnen?

Einen ausführlichen Leitfaden für diese Fragen finden Sie auf meiner Internetseite zum Buch „Karriere  machen ohne Chef zu sein“.

Hier finden Sie den Leitfaden.