Archive for Mai, 2008

Visitenkarten stilgerecht übergeben

Samstag, Mai 31st, 2008

Trotz elektronischer Adressbücher, Organizer und ähnlichen Instrumenten hat sich die gute alte Visitenkarte nicht verdrängen lassen. Noch immer gehört die Übergabe zu einem festen Ritual, wenn sich Kontakt mit einem künftigen Netzwerkpartner aufnehmen. Damit signalisieren Sie: Ich müchte mit Ihnen in Kontakt bleiben. Gibt er Ihnen seine Visitenkarte, dann bedeutet dies: Auch ich möchte mit Ihnen in Kontakt bleiben.

Sie enthalten nur selten ein Foto, aber immer den Namen, die Adresse und die Telefonnummer der betreffenden Person. Geschäftliche Visitenkarten tragen außerdem Firmenlogo und Unternehmen sowie die Titel und Funktion der Person.

Die Visitenkarte heiß so, weil Sie ursprünglich eine Besuchskarte war. Bei einem Besuch in einem hohen Hause übergab der Gast eine kleine Karte mit seinem Namen dem Butler oder der Hausdame. Dieser übergab sie dann der Hausherrin oder dem Hausherren auf einem Silbertablett.

Auch heute gibt es ein feste Ritual bei der Übergabe. Damit Sie hier keine Fehler machen, sollten Sie sich an die folgenden Regeln halten:

  • Geben Sie die Visitenkarte dem Gesprächspartner immer in die Hand.
  • Nehmen Sie eine Karte nicht kommentarlos entgegen. Sagen Sie ein paar Worte dazu.
  • Schreiben Sie Vereinbarungen während des Gespräches auf die Visitenkarte. Dies zeigt dem Gesprächspartner, dass Sie man daran denken wird.
  • Geben Sie eine Visitenkate niemals zurück, denn damit geben Sie Ihrem Gesprächspartner öffentlich zu verstehen, dass man er nicht interessiert ist.
     

Ungeschriebene Regeln beim Small Talk

Freitag, Mai 23rd, 2008

Small Talk ist eine wunderbare Gesprächsform, wenn man Menschen zum ersten Mal trifft. Ein leichtes unverbindliches Gespräch, bei dem doch eine erste Beziehung entsteht. Auch kann man schon viele Gemeinsamkeiten mit seinem Gesprächspartner entdecken. Jedoch nur, wenn man sich an die ungeschriebenen Regeln des Small Talk hält.

Und diese sind:

  • Sprechen Sie nicht über Themen wie Politik, Religion und Krankheiten.
  • Kritisieren Sie weder das Essen noch den Gastgebern.
  • Vermieden Sie die folgenden Themen: Ehe- oder Partnerschaftsprobleme, Sex, Geld und Geschäfte.
  • Erbitten Sie keine kostenlosen Ratschläge von Menschen, die damit ihr Geld verdienen. Erbitten Sie keine kostenlose Konsultation von einem Arzt, keine kostenlose Rechtsberatung von einem Anwalt oder einen Steuertipp von einem Steuerberater.
  • Distanzieren Sie sich von Tratsch und Klatsch. Denn irgendwann fragt sich Ihre neue Bekanntschaft sicherlich, wann und bei welcher Gelegenheit sie an der Reihe ist und von Ihnen durchgehechelt wird.

Social Networking im Internet: So funktioniert es

Sonntag, Mai 18th, 2008

Networking macht erfolgreich im Job. Das sagen viele Karriereratgeber. Seit es Networkingplattformen wie XING, stay friends oder linked-in gibt kann man sein berufliches oder privates Netzwerk von Zuhause knüpfen. Diese Plattformen leisten aber noch mehr. Sie machen Ihr Netzwerk sichtbar. Sie sehen direkt, mit wem Ihre Netzwerkpartner verknüpft sind.

Wie das funktiert zeigt das Common Craft in 1 Minute und 48 Sekunden. Sein kleines Video gibt einen leicht verständlichen Einblick in Social Networking.
Common Craft hat eine Reihe weitere Videos veröffentlicht, in denen er Begriffe und Tools aus dem Internet erklärt. Er hat dazu eine besondere Form der Papierpräsentation erfunden, die auf Video aufgezeichnet wird.

Hier geht es zu seiner Internetseite.

Anfängerglück in der Expertenwelt

Freitag, Mai 16th, 2008

Eltern kennen das Phänomen: Ihre Kinder fangen an zu sprechen. Nach vielen mühsamen Versuchen können sie dann schließlich die ersten Sätze richtig sagen. Aber dann, meist zum Erstaunen der Eltern, machen sie Fehler. Das einmal mühsam Erlernte scheint wie weggeblasen. Zum Glück geht diese Phase vorbei. Nach einiger Zeit können sie dann Sätze richtig bilden und beherrschen die Sprache perfekt.

Auch bei angehenden Experten kann man dieses Phänomen beobachten. Bei einer Untersuchung an Röntgenärzten fand man heraus, dass Anfänger Röntgenbilder häufiger korrekter beurteilten als ausgebildete Ärzte.

Diesen Effekt bezeichnet man als „intermediate (Fortgeschrittenen) effect“.

Fortgeschrittene haben mehr Detailwissen als Anfänger, dieses Wissen ist aber noch nicht ausreichend organisiert. Sie beginnen, die Regeln zu erkennen, aber nicht deren Ausnahmen. Auf diese Weise entstehen dann Fehler. Erst der Experte ist dann wieder in der Lage die Ausnahmen zu erkennen und einzuordnen.

Persönliche Excellenz macht Sie berufliche erfolgreich

Montag, Mai 12th, 2008

Karriere machen bedeutet, seine Stärken zur Geltung bringen. Jeder von uns hat diese in seinem Leben schon gezeigt. Selbst Berufsanfänger haben in der Schule oder im Studium, bei ehrenamtlichen Tätigkeiten oder in Vereinen, ihre Stärken zeigen können. Wenn Sie Ihre  Fähigkeiten erweitern wollen, sollten Sie wissen, wo wir bisher schon Ihre Stärken haben – auch wenn diese vielleicht nicht immer und überall zum Tragen kommen. Um nach den Werten zu forschen, die Sie als Experte und Person auszeichnen, ist es für wichtig, intensiv nach den eigenen positivsten Erfahrungen und Beispielen im bisherigen Leben zu suchen.

Auf meiner Homepage zum Buch „Karriere machen ohne Chef zu sein“ dem Praxisratgeber für eine erfolgreiche Fachkarriere finden Sie einen Interviewleitfaden, mit dem Sie hinter die Geheimnisse Ihrer persönlichen Excel lenz kommen.

Hier geht es zum Interviewleitfaden.

Graue Mäuse werden durch Selbstmarketing bunt

Sonntag, Mai 11th, 2008

Graue Mäuse sind Experten, die so gut wie nie auffallen. Sie machen einen guten Job, nur bemerkt es keiner. Sie haben sich daran gewöhnt, dass manche Ihre Ergebnisse als die eigenen verkaufen. Sie sind wie das Aschenputtel, das darauf wartet, als Star erkannt zu werden.
Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Ihr Unternehmen Ihre Qualitäten erkennt. Egal wie gut Ihre Leistung ist, es wird Ihnen nichts helfen, wenn diejenigen, die über Ihren beruflichen Aufstieg entscheiden Ihre Leistung nicht kennen. Möglicherweise heften sich sogar Kollegen oder Chefs Ihre Leistung an das eigene Revers. Dann haben Sie gearbeitet, jedoch andere ziehen ihren Nutzen daraus.

Der Geheimtipp, mit dem Sie dies ändern können ist Selbstmarketing. Treten Sie dort auf, wo die Entscheider über Ihren beruflichen Erfolg sich über die Mitarbeiter informieren. Dort stellen Sie sich so postiv wie nur möglich dar.
Sie haben die folgenden Wege, sich über die Kommunikationskanäle der Entscheider zu informieren:

  • Beobachten Sie, wo sich die wichtigen Leute im Unternehmen informieren.
  • An welchen Meetings nehmen die Entscheider teil und ihre Berater teil?
  • Welche Berichte lesen die Chefs?
  • Wer sind Multiplikatoren?
  • Welche Art von Information wird bevorzugt?
  • Mit welchen Informationen können Sie eine positive Wirkung erzielen.
  • Beobachten Sie, welche Personen Entscheider um sich scharen und knüpfen Sie zu diesen Kontakte.

Mind Maps machen Netzwerke sichtbar

Mittwoch, Mai 7th, 2008

Selbst wenn ihm dies nicht bewusst ist. Jeder von uns betreibt Networking. Wir haben Kontakte geknüpft, gepflegt und genutzt. Dies geschieht meist zufällig und unbewusst. Richtig wirksam wird Networking erst, wenn Sie es professinell betreiben und Ihr Netzwerk nicht zufällig entstehen zu lassen. Prfessionelles Networking heißt: Netzwerkkontakte systematisch aufzubauen und zu pflegen. Dies beginnt damit, dass Sie sich ihr bereits bestehendes Netzwerk vor Augen führen. Eine gute Methode, dazu ist, dies auf eine Blatt Papier als Mind Map aufzuzeichnen.

So gehen Sie hier vor:

  1. Nehmen Sie sich ein großes Blatt Papier.
  2. Schreiben Sie in die Mitte des Blattes Ihren Namen und zeichnen Sie eine Kreis darum.
  3. Dann Zeichnen Sie an den Kreis Striche; dies sind die sogenannten Äste. Jeder Ast trägt einen Namen. Zum Beispiel Schulfreunde, Nachbar, ehemalige Kollegen, Vereinsfreunde oder Geschäftspartner.
  4. Zeichnen Sie an die Äste weitere Striche. Daran schreiben Sie die Namen der Menschen, die Sie kennen oder kennen gelernt haben. Je mehr Namen Sie hier aufschreiben können umso besser.

Nach etwa einer halben Stunde haben Sie Ihr persönliches Netzwerk sichtbar vor Augen.

Was macht einen Experten zum Experten

Donnerstag, Mai 1st, 2008

Der Begriff Experte bezeichnet unscharf eine Person, die über umfangreiches Wissen auf einem oder mehreren bestimmten Fachgebieten oder über spezielle Fähigkeiten verfügt. Ein Experte weiß mehr und kann mehr als der Durschnitt der Menschen, die im gleichen Fachgebiet tätig sind.

 Und dies hat folgende Gründe:

  • Er kennt die fachspezifischen Ausdrücke und Fachtermini 
  • Er kann die fachspezifischen Methoden, Hilfsmittel und Werkzeuge anwenden
  • Er hat einen Überblick über die zu seinem Gebiet gehörenden Themen-

Diese drei Punkte beschreiben die Fachkenntnis eines Experten. Eine große Fachkenntnis alleine macht aber noch keinen Experten aus.

Hinzu kommen müssen noch weitere sechs Schlüsselkompetenzen:

  • Erkennen großer Bedeutungszusammenhänge
  • Schnelles und fehlerfreies Arbeiten
  • Gutes Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis
  • Experten achten mehr auf Strukturen als auf oberflächliche Eigenschaften
  • Fähigkeit qualitative Analysen zu erstellen 
  • Richtige Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und Leistungen